Sicherheit & Deeskalation
Sicherheitsstruktur ohne Kontrollkultur
Sicherheit als Rahmen, nicht als Kontrolle
In manchen Fallkonstellationen ist eine zusätzliche Sicherheitsstruktur notwendig – etwa bei massiver Eigen- oder Fremdgefährdung.
Unser Ansatz:
Deeskalationskräfte sind kein Kontrollorgan, sondern Teil eines professionellen Teams, das deeskalierend und beziehungsorientiert arbeitet.
Keine Machtausübung. Keine Entwürdigung. Klare Rollen im Team.
Aufgaben der Sicherheitsstruktur
Deeskalierende Präsenz
Durch professionelle Präsenz werden Eskalationen oft bereits im Vorfeld vermieden
Krisenintervention
Bei akuten Krisen schnelles, professionelles und verhältnismäßiges Eingreifen
Schutzrahmen
Sicherheit für alle Beteiligten - ohne Überwachungscharakter
Teamwork statt Hierarchie
Deeskalationskräfte arbeiten eng mit pädagogischen Fachkräften und Alltagsbegleitungen zusammen.
Zentrale Prinzipien:
- Klare Rollenverteilung im Team
- Regelmäßige Fallbesprechungen und Reflexion
- Deeskalationsschulungen für alle Mitarbeitenden
- Transparente Kommunikation mit allen Beteiligten
- Verhältnismäßigkeit und Würde in allen Maßnahmen
Wann ist eine Sicherheitsstruktur sinnvoll?
Eine zusätzliche Sicherheitsstruktur wird nur dann integriert, wenn:
- Massive Eigen- oder Fremdgefährdung besteht
- Pädagogische Maßnahmen allein nicht ausreichen
- Ein zusätzlicher Schutzrahmen die Hilfe überhaupt erst ermöglicht
Ziel ist immer der schrittweise Rückbau dieser Struktur, sobald Stabilisierung erreicht ist.
Fragen zur Sicherheitsstruktur?
Wir klären gerne in einem persönlichen Gespräch, ob und wie eine Sicherheitsstruktur sinnvoll integriert werden kann.

